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Mitarbeiterbindung in der Pflege - So geht's besser!

Geschrieben von Anika von Quiply | 13. Juli 2021 18:46:00 Z

Pflegekräfte leisten jeden Tag wertvolle Arbeit – trotzdem haben viele Einrichtungen Probleme, gutes Personal zu halten. Der Fachkräftemangel ist spürbar, die Belastung hoch und viele Pflegekräfte wechseln den Job oder verlassen den Beruf ganz. Deshalb ist es heute wichtiger denn je, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das eigene Team zu binden. Dafür braucht es mehr als nur ein faires Gehalt: echte Wertschätzung, ein gutes Miteinander im Team und moderne Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern. 

Hohe Arbeitsbelastung, eine vergleichsweise als niedrig angesehene Bezahlung, wenig Wertschätzung, ein hoher Zeitdruck während der Arbeit und ein Mangel an gut qualifizierten Pflegekräften - das sind die derzeitig größten Herausforderungen in der Branche

Nicht nur die Kündigungsrate ist in Pflegeberufen besonders hoch, viele Fachkräfte können es sich auch nicht vorstellen, den Job tatsächlich bis zur Rente auszuführen. Im ländlichen Raum sind einige Stellen sogar schon seit Jahren unbesetzt. Aus diesen Gründen ist die Mitarbeiterbindung in der Pflege besonders wichtig.

Was Sie über Mitarbeiterbindung in der Pflege wissen sollten: 


Warum ist Mitarbeiterbindung in der Pflege so wichtig?

Eine gute Bindung reduziert Fluktuation und Einarbeitungskosten. Mitarbeitende, die länger bleiben, kennen Abläufe und Patient:innen besser – das optimiert die Pflegequalität und stärkt das Teamklima.

Welche Maßnahmen helfen konkret, Pflegekräfte zu halten?
Erfolgreiche Maßnahmen sind etwa: regelmäßige Lobkultur, flexible Arbeitszeiten, strukturierte Weiterbildung, Gesundheitsangebote und Mitspracherecht bei Dienstplänen.

Wie unterstützen digitale Tools die Mitarbeiterbindung?
Digitale Helfer wie Mitarbeiter-Apps erleichtern Schichtplanung, Kommunikation und Weiterbildung. Sie erhöhen Transparenz, Selbstbestimmung und steigern so die Motivation der Mitarbeitenden.

 

Übersicht

 

Wie gelingt Mitarbeiterbindung in der Pflege?

Was müssen Führungskräfte im Gesundheitswesen beachten, wenn sie hier erfolgreich sein wollen? Führungskräfte im Gesundheitswesen stehen vor der Herausforderung, Pflegekräfte langfristig zu halten. Viele denken dabei zuerst an Gehalt und Arbeitsbelastung – doch diese Punkte allein entscheiden nicht über gute Mitarbeiterbindung, solange die Bedingungen nicht deutlich schlechter als üblich sind.

Wichtiger ist, was Pflegekräfte wirklich motiviert: ein gutes Arbeitsklima, Anerkennung, klare Kommunikation und das Gefühl, dass ihre Arbeit geschätzt wird. Wer versteht, was Pflegende brauchen, kann die Identifikation mit dem Beruf und dem Arbeitgeber stärken – und genau hier liegt der Schlüssel zu echter Mitarbeiterbindung.

Mitarbeiterbindung in der Pflege: Benefits reichen nicht aus 

Wer im Netz nach "Mitarbeiterbindung in der Pflege" sucht, findet viele Angebote: Jobräder, Einkaufsvorteile, betriebliche Altersvorsorge oder sogar Dienstwagen. Diese Dinge können helfen – aber sie allein reichen nicht aus. Gute Mitarbeiterbindung entsteht nicht nur durch Benefits oder Bonus-Programme. Die wirklich wirksamen Ansätze beginnen oft im Inneren des Pflegeunternehmens – im Arbeitsalltag, in der Kommunikation und in der Führung.

Aktuelle Zahlen vom Statistischen Bundesamt (2024) zeigen: Bis 2049 könnten in Deutschland bis zu 690.000 Pflegekräfte fehlen. Wer jetzt nicht handelt, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Wichtig ist es, die eigene Situation ehrlich zu betrachten: Was brauchen die Pflegekräfte vor Ort, um zufrieden zu bleiben? Manchmal ist es ein besseres Miteinander im Team, manchmal flexiblere Arbeitszeiten. Was überall gilt: Nicht zu handeln ist die schlechteste Entscheidung. Wer gar nichts verändert, verliert oft die besten Mitarbeitenden.

Kostenseitig ist das Thema Personalkosten der entscheidende Hebel für den Betriebserfolg: in stationären Einrichtungen sind ca. 50 %, in ambulanten Diensten bis zu 75 % der Gesamtkosten Personalaufwendungen. Der größte Kostenfaktor ist gleichzeitig das größte Einsparpotenzial. Grund genug, weitere Wege zu finden, die Mitarbeiterbindung, Identifikation und das Engagement zu steigern.

Auswirkungen der Mitarbeiterbindung auf die Pflegenden (Arbeitslast- und Arbeitsbedingungen)

Die meisten Pflegefachkräfte in Deutschland sind Frauen – viele davon arbeiten in Teilzeit und tragen teilweise zusätzliche Verantwortung für die eigene Familie. Diese Lebensrealität muss bei der Mitarbeiterbindung in der Pflege unbedingt berücksichtigt werden. Besonders wichtig sind ein gutes Arbeitsumfeld, planbare Arbeitszeiten und eine gesunde Work-Life-Balance. Wenn das nicht gegeben ist, sinkt die Zufriedenheit schnell – mit Folgen für das ganze Team: keine Motivation, hohe Fehlzeiten, weniger Zeit für Fortbildungen und eine schwächere Unternehmenskultur.

Mitarbeiterbindung beginnt nicht erst nach der Einarbeitung – sie startet bereits im Bewerbungsprozess. Wer Pflegekräfte langfristig halten will, muss mehr tun als nur Benefits anzubieten. Es geht darum, echte Wertschätzung zu zeigen, individuelle Bedürfnisse zu verstehen und Strukturen zu schaffen, die Pflegekräfte entlasten und stärken.

Gründe, die Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung in der Pflegebranche einzuleiten, gibt es genug:

  • Qualitativ gute Pflege wird angesichts der steigenden Zahl pflegebedürftiger Personen immer wichtiger
  • Wegen des Fachkräftemangels ist der Arbeitsdruck für eine einzelne Fachkraft enorm hoch. Entsprechend wertschätzend sollten die ausgleichenden Konditionen sein, die vom Unternehmen bereitgestellt werden können
  • Zusätzliche Anforderungen wie bspw. das Qualitätsmanagement haben die Tätigkeiten weiter verdichtet, i.d.R. erzeugen sie weiteren Mehraufwand und die Pflegefachperson verliert so den Blick auf die Arbeit, die er eigentlich ausüben wollte
  • Pflegekräfte müssen sich oft um demenzkranke Menschen kümmern. Eine hohe Qualität und Kontinuität im Personal ist für das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Patienten essentiell

Durch eine starke Mitarbeiterbindung können sich speziell in der Pflegebranche viele Vorteile ergeben:

  • Die Patienten fühlen sich zuverlässig betreut, und nur durch eine geringe Fluktuation können die kontinuierlichen Begegnungen mit derselben Pflegekraft auch persönlich werden
  • Gerade ältere, traumatisierte Menschen müssen so ihre Geschichte, bzw. Ihre Diagnose nicht immer wieder erzählen. Sie können sich auf die Pflegefachkraft verlassen, was im Alter, in dem die Selbstständigkeit eingeschränkt wird, ein hohes Gut ist
  • Auch die Belegschaft kann sich untereinander absprechen und die Dienste so einteilen, wie es für die einzelnen am besten passt.
  • Bei einer guten Unternehmenskultur kann die Belegschaft sich gegenseitig in Supervisionen, Feedbackgesprächen und Reflexionsrunden solidarisch zur Seite stehen und sich unterstützen
  • Das Wissen über einzelne Patienten oder das Vorgehen bei speziellen Diagnosen geht nicht mit den wechselnden Mitarbeitern verloren, sondern bleibt im Betrieb, und kann auch zukünftig helfen

Nicht zuletzt der Boom der Personalagenturen und Zeitarbeitsfirmen in der Pflege spricht Bände. Was sie den Pflegenden versprechen sind nicht nur außergewöhnliche Bezahlung und andere übliche Versprechen. Sie wollen „den Job in der Pflege wieder zu Berufung zu machen“, reden über Glück in Freizeit wie Beruf und möchten Ansprechpartner sein, Störfaktoren auflösen und drücken Wertschätzung gegenüber den Pflegenden aus.

Führungskräfte sollten, statt sich an dieser Stelle kritisch über das Wirken der mit sehr starken Honoraranreizen arbeitenden Agenturen zu äußern, selbst die Gegenfrage stellen: Haben wir es als Gesundheitsunternehmen geschafft, das Ziel „Wohlergehen der Mitarbeiter“ auf der Agenda zu haben? Wenn nicht, dann werden immer mehr Pflegekräfte aufgrund besserer Arbeitsbedingungen in die Zeitarbeit wechseln, was das Gesundheitsunternehmen in letzter Konsequenz finanziell belasten wird.

Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung in der Pflegebranche

Definition Mitarbeiterbindung: Unternehmen, die ihr wichtiges Kapital in der Belegschaft sehen und versuchen, diese langfristig zu halten. Die Maßnahmen, die ergriffen werden, um die Mitarbeiter möglichst nachhaltig an den Betrieb zu binden, können unterschiedlich sein.

Die Wünsche der Beschäftigten in der Pflege unterscheiden sich gar nicht so stark voneinander, wie bspw. die Managementberater der Hay Group analysiert haben. Ganz oben stehen wider erwarten eben nicht finanzielle Anreize und Benefits: Karrieremöglichkeiten durch bessere persönliche Entwicklung und Weiterbildung sind Ihnen wichtiger. Viele Pflegende sehen Ihre Arbeit tatsächlich als Berufung und empfinden das Gehalt im Vergleich zu anderen Branchen als weniger wichtig. Natürlich geht es um einen ausreichenden Verdienst und der ortsübliche Durchschnitt ist da auch ein relevantes Maß, aber mit mehr Geld wird das Dienstverhältnis nicht länger. Das zählt auch für kulturelle Möglichkeiten, Rabatte oder andere Bonbons.

Pflegende brauchen auch für sich ganz persönlich eine außergewöhnlich gute Arbeitsatmosphäre. Ein stramm hierarchisch geführtes Krankenhaus, wo der Pflegende nur Befehlsempfänger und austauschbare Nummer am Ende einer Kette von Ärzten ist, wo die Patienten nach den Belegungsplanungen gepflegt werden, ist ihnen ein Graus. Stattdessen wollen sie eine modernde Unternehmenskultur, die lebendig, vital und wertschätzend arbeitet. Dazu gehört für sie auch moderne Arbeitszeitmodelle mit flexiblen Arbeitszeiten.

Welche Maßnahmen können speziell in der Pflegebranche ergriffen werden, um die Mitarbeiterbindung zu verbessern?

  • Kontinuierliche Supervision und Praxisbegleitung: Gerade in der Pflege kann es schnell zu einem hohen emotionalen Druck und dem Gefühl der Überforderung kommen. Umso wichtiger ist es, den Austausch mit Kollegen, die Solidarität der Belegschaft und das Vertrauen der Vorgesetzten zu spüren. Eine kontinuierliche Supervision und Praxisbegleitung sind daher in der Pflege unerlässlich.

  • Training von Fertigkeiten: Es können zum Beispiel Fortbildungen zum Umgang mit bestimmten Patientendiagnosen, die Bedienung moderner Geräte und die Einführung in das digitale Arbeiten angeboten werden. Diese Form von fachlicher Weiterentwicklung wird sehr geschätzt.

  • Höhere Personalausstattung-Standards: Eine moderne Ausstattung kann gegenüber den Patienten und den Pflegekräften Wertschätzung ausdrücken. In der Pflege können bestimmte Hilfsgeräte den Alltag einer Pflegekraft enorm erleichtern.

  • Lohngleichheit zwischen unterschiedlichen Gesundheitssettings: Ob Personaler, Pädagoge oder Pflegefachkraft: Alle Berufe in der Pflegebranche sind wichtig, und der direkte Kontakt mit den Patienten und die hohe soziale Leistungsfähigkeit ist in jedem Schwerpunkt gegeben, entsprechend sollte das Gehalt sein.

  • Familienfreundliche Strategien: Um Fachpersonal gerade langfristig zu halten ist es enorm wichtig, eine familienfreundliche Arbeitseinteilung zu gewährleisten. Denn das eigene soziale Leben sollte nicht unter dem Beruf leiden, im Gegenteil: Gerade Menschen, die bei der Arbeit unter einem hohen sozialen Druck stehen sollten genügend Möglichkeiten bekommen, diesen privat wieder ausgleichen zu können. Genau an dieser Stelle der Hinweis auf den Kündigungsgrund Nr. 1: die fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Gerade bei dem hohen Anteil von Frauen und Müttern in diesen Berufen können Kollisionen der Schicht- und Wochenenddienste mit den familiären Beziehungen kritisch sein.

  • Ein beziehungsbasierter Führungsstil: Menschen, die in der Pflege arbeiten, haben oft eine hohe Empathie und legen viel Wert auf das gemeinsame Miteinander. Der Austausch und die Solidarität stehen im Vordergrund. Um eine freundliche und unterstützende Arbeitsatmosphäre zu schaffen, sollte sich auch der Führungsstil diesem Bedürfnis anpassen. Mehr noch als in anderen Branchen sind der Erfahrungsaustausch, die Nahbarkeit und die Empathie der Vorgesetzten für eine gute Mitarbeiterbindung enorm wichtig.

Um all diese Maßnahmen zu ergreifen und zu koordinieren, braucht es vor allem Zeit und Planung. Aber auch das richtige Kommunikationsinstrument ist unverzichtbar, wenn sie die Mitarbeiterbindung effektiv verbessern wollen. In einem hochverdichteten Pflegealltag möchten sie die Mitarbeitenden erreichen mit Ihren Botschaften. Und diese sollten selbst wählen können, wann und wo sie das tun. Insbesondere wenn sie Weiterbildungen anbieten, innovative Arbeitszeitmodelle einführen oder auch sonst neue Wege beschreiten: Es nützt nichts, wenn sie das auch nicht kommunizieren können. HR-Portale oder Intranets, die nur im Dienstzimmer oder beim Besuch der Geschäftsstelle gelesen werden können, bringen da nichts. Diese funktionieren in der Verwaltungsebene, selten jedoch erreichen Sie die Mitarbeiter direkt.

Das Allroundtalent, dass man stattdessen untersuchen sollte, ist die sogenannte Mitarbeiter-App. Mit einer Mitarbeiter-App in der Pflege lässt sich die interne Kommunikation in einem Unternehmen genau führen. Sie können diese einerseits sehr produktiv einsetzen: es können Dienstpläne hochgeladen, abteilungsübergreifende Abstimmungen geführt, und eins-zu-eins-Kommunikation möglich gemacht werden. Oder aber sie können für alle Mitarbeiter relevante Verbesserungen mitteilen. Nutzen Sie dabei auch multimediale Erzählformate, um Ihre Botschaft rüber zu bringen. Denn so versteht Ihr Pflegender, warum es sich lohnt, Ihrem Unternehmen die Treue zu halten statt auf die einseitigen Versprechungen von Zeitarbeitsagenturen zu hören.

Gerade in der Pflege bietet die Mitarbeiter-App Vorteile:

  • Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken: Was in anderen Branchen insbesondere dem Dienstleistungssektor seit Jahren selbstverständlich ist, damit fremdeln manche Gesundheitseinrichtungen noch immer. Dabei ist „Lead-by-Example“ etwas ganz einfaches: Vorbildliches Verhalten wird dargestellt, in Kontext zu den Unternehmenszielen gesetzt und von Vorgesetzten oder Leitungspersonal ausdrücklich anerkannt. Eine Darstellung in Videoform ist da die Krönung, denn was emotional bewegend gemacht ist, wirkt stark nach. Auch der Dank des Vorgesetzten für die Woche ist etwas, was in der Mitarbeiter-App schnell gemacht ist, aber einfach mehr wahrgenommen wird als manches verlorene Danke an eine Einzelperson bei spätem Feierabend.

  • Auf einer Mitarbeiter-App können Lesebestätigungen eingestellt werden. Gerade bei Fachkräften, die weit verstreut (z.B. im ambulanten Dienst, oder auf verschiedenen Stockwerken ) arbeiten, ist es gut, so eine Übersicht darüber bekommen zu können, wer die Information schon gelesen hat.

  • In der Pflege, in der tagtäglich heikle Informationen über Diagnosen, Medikamentendosierung und Rechteverwaltung von Patienten ausgetauscht werden müssen, ist ein solider Datenschutz das A und O. Das Kommunizieren über WhatsApp oder andere gängige Chattools ist von den Krankenkassen ausdrücklich untersagt. Um sich trotzdem schnell auszutauschen, gibt es auf der Quiply App genau wie bei WhatsApp die 1:1 Chatfunktion — nur mit einer IT-Plattform, die höchste Standards erfüllt, und Patientendaten garantiert sicher verschlüsselt.

  • Gerade in der Pflege ist es wichtig, im Patientenkontakt schnell Unterstützung von Kollegen anfordern zu können. Deshalb können auf einer Mitarbeiter-App alle wichtigen Daten wie Kontaktadressen, Telefonnummern, aber auch Tourenpläne und Dienstpläne abgespeichert werden.

  • Durch eine Mitarbeiter-App wird die Kommunikation stark vereinfacht. Denn betreffende Pflegekräfte können in einer extra für sie erstellten Gruppe alle Informationen sofort einsehen. Wenn der Frühdienst eine Korrektur macht, ist diese für den Spätdienst sofort einsehbar. Einzelnen Pflegekräften muss nicht mehr hinterher telefoniert werden, um ihnen noch spontan außergewöhnliche Umstände mitzuteilen.

Mehr Motivation und Wertschätzung mit der Mitarbeiter-App

Die Fragen aller Fragen: Warum tun Menschen das, was sie tun? Warum hat sich ein Mitarbeiter gerade für diesen Beruf entschieden? Warum für dieses Unternehmen? Warum arbeitet er gut – oder aber weniger gut? Warum ist der eine glücklich und zufrieden im gleichen Arbeitsumfeld, in dem der andere vollends unzufrieden ist?

In jedem Falle sollte sich jede Führungskraft bewusst sein, dass diese Fragen sich nicht immer von jedem Angestellten bewusst gestellt oder beantwortet werden können. Warum jemand etwas tut ist auch eine Möglichkeit für das Unternehmen, diese Sinnfindung zu beantworten: Wir wollen helfen! Wir möchten im Gesundheitswesen die Einrichtung sein, in die wir selbst gehen würden, wenn wir es denn mal müssten. Selten sind es die großen Dinge, die ein Mitarbeiter braucht, um motiviert und glücklich zu sein.  Mit ein wenig Hintergrundwissen über die Wünsche und Bedürfnisse des Mitarbeiters kann die Führungskraft bereits Maßnahmen ergreifen, z. B. die Dienstzeiten anpassen oder bestimmte Aufgaben zuweisen. Die Qualität der Ergebnisse der Arbeit zu verbessern ist ein guter Gradmesser, ob die Maßnahmen hilfreich waren. Aber auch das subjektive Empfinden ist für den langfristigen Erfolg ein wichtiger Faktor.  

Mehr Freiheit und mehr Gestaltungsfreiheit können genauso motivieren wie den Weg der direkten Kommunikation zu haben, der mit einer Mitarbeiter-App möglich wird. Das Mentoren-Modell können sie genauso über die Mitarbeiter-App immer wieder unterstützen. Das Onboarding neuer Mitarbeiter verläuft so, dass diese sich gleich von Anfang an mit Ihrem Unternehmen identifizieren können.

In der Wissenschaft wurden 4 Bindungstypen der Mitarbeiterbindung identifiziert:

  • Die normative Bindung (wir teilen die gleichen Werte und Grundsätze)
  • Die perspektivische Bindung (wir sehen die gleiche Zukunft vor uns)
  • Die rationale Bindung (es ist gut hier, warum gehen?)
  • Die emotionale Bindung (ich bekomme hier Wertschätzung und habe Freude)

Auf alle diese 4 Punkten können sie mit guter interner Kommunikation immer wieder einzahlen. Bringen Sie dem Mitarbeiter den Wert seiner Bindung zu Ihrem Unternehmen immer wieder ins Gedächtnis, bspw. über die Mitarbeiter-App. Das funktioniert wie eine kleine, immer wiederkehrende Kampagne, damit Ihre Mitarbeiter nicht nur immer wieder den Versprechen der Zeitarbeitsagenturen ausgesetzt sind. 

Unter den Quiply Kunden haben bereits große Gesundheitseinrichtungen wie die Krankenhäuser MediClin, Alten- und Seniorenheime (Spitexe) wie Zollinger oder HomeInstead als auch viele kleinere private Pflegedienste als Referenzen erfolgreich bewiesen, wie sie Ihre Mitarbeiterbindung mit der Quiply Mitarbeiter-App verbessert haben.

Autoren: Anika / Illustration: Beatriz Simoes

 

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