Zuletzt aktualisiert: 18.03.2026
Datensicherheit und Datenschutz sind zwei besonders wichtige Themen innerhalb von Unternehmen, da bei Verstößen erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen drohen können. Sicherheitslücken, durch die Unbefugte Zugriff auf interne Informationen erhalten, zählen zu den größten Risiken im digitalen Arbeitsalltag. Doch wie sicher sind klassische Kommunikationslösungen wirklich – und welche Alternativen gibt es?
Datenschutz vs. Datensicherheit?
Die Begriffe „Datenschutz“ und „Datensicherheit“ werden häufig synonym verwendet, doch was genau ist der Unterschied?
Datenschutz bezieht sich auf den Schutz personenbezogener Daten und ist eng mit den Grundrechten und Persönlichkeitsrechten verbunden. Im Mittelpunkt steht das Recht auf informationelle Selbstbestimmung – also die Kontrolle darüber, welche personenbezogenen Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden.
Zu den personenbezogenen Daten zählen unter anderem:
Die rechtliche Grundlage bildet insbesondere die seit Mai 2018 geltende DSGVO sowie ergänzend nationale Datenschutzgesetze.
Datensicherheit hingegen umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz von Daten – unabhängig davon, ob diese personenbezogen sind oder nicht. Ziel ist es, Daten vor Verlust, Manipulation und unbefugtem Zugriff zu schützen. Dazu gehören beispielsweise:
Datenschutz und Datensicherheit sind somit eng miteinander verknüpft: Ohne ausreichende Datensicherheit kann Datenschutz nicht gewährleistet werden.
Moderne Mitarbeiter-Apps setzen auf eine Kombination aus technischen und organisatorischen Maßnahmen, um Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten - so auch Quiply. Daher wurde ein System entwickelt, das sich aus mehreren essenziellen Bausteinen zusammensetzt. Quiply orientiert sich an den höchsten Standards und erfüllt zu 100% die EU-DSGVO.
Quiply hostet alle Daten auf lokalen Servern in Frankfurt am Main. So ist das Rechenzentrum für uns schnell erreichbar und Probleme können direkt geklärt werden. Mit der 256-Bit-TLS Datenverschlüsselung, fortgeschrittenen Firewalls, Malware Virenscanner, Sicherheitsaudits und ISO/IEC 27001-Zertifizierung. Zugriffe sind aufgrund dieser technischen Vorkehrungen einfach zu sperren und einzurichten. Die Daten kann somit niemand mitlesen – nicht einmal der Chef selbst. Viren, Cyberattacken und Erpressungstrojaner werden erfolgreich abgewehrt. Um die Notfallwiederherstellung und Redundanz kümmert sich Quiply auch, damit Hardwarefehlern, Naturkatastrophen und anderen unvorhersehbaren Ereignissen systematisch und innovativ vorgebeugt werden kann.
„Viele Köche versauen den Brei.“ Daran glaubt Quiply auch und daher ist der Zugriff auf unsere Produktivsysteme auf den kleinstmöglichen Personenkreis – für die Wartung und den Betrieb – beschränkt. Quiplys Mitarbeitende werden regelmäßig zu aktuellen Datenschutz-Themen geschult und sind ausnahmslos zur Vertraulichkeit verpflichtet.
Das lokale Rechenzentrum ist zudem DSGVO-konform. Daten, die in Europa gespeichert werden, unterliegen dem Datenschutzgesetz. In den USA gespeicherte Daten dagegen können jederzeit vom Staat ohne gesetzliche Anordnung abgerufen und ausgelesen werden. Um dies zu untersagen, wurde das Schrems-II-Urteil gesprochen.
Im Juli 2020 hat der Europäische Gerichtshof das Privacy Shield, welches den ungehinderten Datenfluss zwischen der EU und den USA sicherte, abgeschafft. Das US-Recht kann den Schutz personenbezogener Daten aus der EU nicht angemessen gewährleisten und widerspricht der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Am 04. Juni 2021 nahm die Europäische Kommission zwei neue Standardvertragsklauseln an, um das Datensystem „Privacy Shield“ zu ersetzen. Diese reflektieren die neuen Anforderungen der DSGVO und berücksichtigen das Schrems-II-Urteil. Dadurch wird den europäischen Bürger*innen ein hohes Datenschutzniveau gewährleistet. Seit 2023 gibt es das EU-US Data Privacy Framework, das Privacy Shield teilweise ersetzt hat.
Quiply verwendet modernste Verschlüsselungsmaßnahmen, um die Daten der Kund*innen zu schützen. Unbefugte können sich nicht in die Datenbank oder die Plattform einwählen und die Daten sind für Hacker*innen zu jedem Zeitpunkt unerreichbar. Wie das funktioniert? Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ermöglicht, dass Daten auf dem Gerät des Sendenden verschlüsselt versendet werden und erst auf dem Gerät des Empfangenden entschlüsselt werden können. Somit ist gewährleistet, dass die Daten nicht auf ihrer „Reise“ abgegriffen werden und somit optimal geschützt sind – und das auch im Ruhezustand. Um das Ganze immer wieder zu überprüfen, führen wir selbst regelmäßig Penetrationstests durch. Das bedeutet, dass ausgebildete Expert*innen regelmäßig gezielte Angriffe auf Quiply-IT-System vornehmen, um die Sicherheit langfristig zu erhöhen.
Quiply setzt auf ein rollenbasiertes Nutzersystem. Zugriff und Rechte können innerhalb der App auf bestimmte User beschränkt werden. Sicherheits- und Rechtsebenen innerhalb des Systems unterstützen dies.
BYOD ist eine häufig verwendete Abkürzung bei Diskussionen über Mitarbeiter-Apps. Es bedeutet „Bring your own device“ (Bring dein eigenes Gerät mit). Damit ist gemeint, dass die Mitarbeitenden ihre eigenen privaten Endgeräte zur Kommunikation im dienstlichen Sinne nutzen dürfen. Der Vorteil dabei ist, dass die meisten das private Smartphone sowieso so gut wie immer dabei haben und nutzen. Es müssen somit keine neuen kostenintensiven Geräte angeschafft werden. Auf dem eigenen Smartphone kann die Mitarbeiter-App ganz einfach und Datenschutz-konform aus dem App-Store geladen werden.
Quiply bietet Dienste in einer virtuellen privaten Cloud (VPC) an. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten aller Kund*innen bei er Übertragung über das öffentliche Internet und im Quiply-Netzwerk von denen anderer Kund*innen nachhaltig isoliert bleiben. So kann der Datenschutz in der Mitarbeiter-App gewährleistet werden.
Viele Unternehmen setzen weiterhin auf etablierte Kommunikationsmittel – diese bringen jedoch teilweise Risiken mit sich:
E-Mails sind weit verbreitet, können jedoch unsicher sein, wenn keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen eingesetzt werden. Ohne geeignete Verschlüsselung können Inhalte abgefangen oder manipuliert werden. Zudem sind E-Mails ein häufiges Ziel für Phishing-Angriffe.
Private Messenger-Dienste wie WhatsApp & Co werden oft für berufliche Kommunikation genutzt, da sie einfach und schnell verfügbar sind. Zwar verfügen viele dieser Dienste über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, jedoch bestehen datenschutzrechtliche Risiken, etwa durch:
Der Einsatz solcher Dienste im Unternehmenskontext kann daher problematisch sein.
Auch SMS gelten als unsicher, da sie in der Regel unverschlüsselt übertragen werden und vergleichsweise leicht abgefangen werden können.
Datenschutz und Datensicherheit sind längst keine abstrakten Themen mehr, sondern entscheidende Faktoren für den Unternehmenserfolg. Gerade bei der täglichen Kommunikation zeigt sich, wie schnell Risiken entstehen können – sei es durch unsichere E-Mails, private Messenger oder fehlende Zugriffskontrollen.
Moderne Mitarbeiter-Apps bieten hier eine unkomplizierte und zugleich deutlich sicherere Alternative zu klassischen Kommunikationslösungen. Sie verbinden einfache Bedienbarkeit mit hohen Sicherheitsstandards und sind damit besonders für mobile Mitarbeitende ideal geeignet, die jederzeit und von überall erreichbar sein müssen.
Auch die Mitarbeiter-App von Quiply setzt genau hier an: Sie ermöglicht eine zentrale, strukturierte und datenschutzkonforme Kommunikation im Unternehmen – ohne die typischen Schwächen herkömmlicher Tools.
Möchten Sie selbst erleben, wie einfach und sicher moderne interne Kommunikation sein kann? Dann testen Sie die Mitarbeiter-App von Quiply ganz unverbindlich – kontaktieren Sie uns gerne für eine kostenfreie Demo.